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Fachartikel > Führungskraft als Coach

Was Sie in 2023 ganz konkret tun können, um Ihr Team im Alltag noch effektiver zu coachen


Begleitung bei der Alltagsarbeit im Verkauf

Beispiel: Sie sind bei einem Telefonat mit einem Vertriebsmitarbeiter mit dabei oder Sie begleiten Ihre Mitarbeiter bei Treffen mit Kunden. Danach besprechen Sie gemeinsam, was gut gelaufen ist und wo Ihre Mitarbeiter sich noch weiter verbessern können.

E-Mails gemeinsam durchgehen

Sie bieten Ihren Mitarbeitern an, gemeinsam die E-Mail-Korrespondenz mit potenziellen oder vorhandenen Kunden durchzugehen. Sie schauen, an welchen Punkten der Customer Journey es vielleicht gehakt hat, wo es Chancen gegeben hat und wo es besonders gut gelaufen ist.

Leitung von Meetings abgeben

In den meisten Unternehmen und Verkaufsteams leitet die Führungskraft alle Meetings. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Chance, reihum die regelmäßigen Meetings verantwortlich vorzubereiten und zu leiten. Das verbessert für jeden Einzelnen den Überblick und trainiert die Moderations-Skills.

Wöchentliche Gespräche mit jedem einzelnen Mitarbeiter

Führen Sie mit jedem einzelnen Mitarbeiter wöchentlich zumindest ein kurzes Gespräch unter vier Augen (oder am Telefon bzw. mit Video-Call), in dem Sie besprechen, was gut gelaufen ist, was herausfordernd war und was in der folgenden Woche an Herausforderungen ansteht.

Mitarbeiter selbst coachen lassen

Übertragen Sie Coaching-Aufgaben auch an Ihre Mitarbeiter. Lassen Sie sich gegenseitig coachen: Wer Stärken und gute Ideen beispielsweise in Neukundengewinnung hat, coacht die Kollegen darin. Machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Mentoren bei der Einarbeitung und beim Onboarding neuer Mitarbeiter. Davon profitieren nicht nur die Neuen. Es gilt die Devise: Der beste Weg, eine Sache zu verstehen, ist, sie einem anderen zu erklären.

Einfach fragen

Diese wirklich einfache Idee wird häufig übersehen: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, wo sie besser werden wollen, was sie vielleicht einmal von Ihnen selbst lernen und wissen wollen oder in welchen Bereichen sie noch sicherer werden möchten. Sie können sicher sein, dass Ihre Mitarbeiter dann bei den daraus folgenden Coaching-Maßnahmen besonders engagiert bei der Sache sind, weil sie sie sich ja selbst gewünscht haben.

Meine Anregung heute deshalb:
Wenn Sie als Führungskraft Ihre Mitarbeiter in 2023 noch intensiver coachen wollen, brauchen Sie nicht unbedingt einen groß angelegten Maßnahmenplan dafür.
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